Klinik für Kardiologie III: Angeborene Herzfehler (EMAH) und Klappenerkrankungen

Telefon- und Videosprechstunde

Wir bieten unseren Patienten die Möglichkeit zur Telefon- oder Videosprechstunde. Hier können medizinische Fragen in einem Arzt-Patientengespräch, ähnlich wie bei einem Ambulanzbesuch, geklärt werden. Um einen Termin zu vereinbaren, rufen Sie uns bitte unter +49 251 8346122 an.

Bitte beachten Sie: Wir können leider nur Patienten per Telefon- oder Videosprechstunde versorgen, die bereits bei uns in Behandlung sind.

Informationen zur UKM-Corona-Teststelle

Die UKM-Corona-Teststelle und die Corona-Hotline sind an allen Wochentagen erreichbar. Werktags sind wir von 8-16 für Sie da, an Wochenenden und Feiertagen von 8-13 Uhr.

Abstriche werden grundsätzlich nur aufgrund Coronavirus-verdächtiger Symptome, bei eingem Kontakt zu einem positiv getesteten Fall, auf Anordnung des Gesundheitsamtes, bei Reise-Rückkehrern aus Risikogebieten oder bei Alarmierung der Corona-Warn-App durchgeführt. In Sonderfällen führt das UKM Testungen für Patienten unmittelbar vor der Aufnahme in das UKM durch.

Bitte beachten Sie: Regeltestungen von Lehrerinnen und Lehrern sowie Kitamitarbeitenden können bei uns nicht durchgeführt werden. Bitte wenden Sie sich an den von Ihrer Kita- bzw. Schulleitung zugeteilten Hausarzt.

| Anfahrt mit Google Maps

Ablauf
Eine Überweisung und eine Voranmeldung sind nicht notwendig. Wir benötigen lediglich Ihre Krankenversicherungskarte.

Anfahrt & Wartezeiten
Wir weisen darauf hin, dass es in Stoßzeiten zu erheblichen Wartezeiten kommen kann. Die Teststelle ist als Drive-In konzipiert, so dass Sie die Wartezeit im Auto verbringen können, auch aus Sicherheitsaspekten.

Ergebnisübermittlung
Die Testergebnisse werden im Regelfall am Folgetag automatisch per Telefon an Sie übermittelt. Auf Wunsch werden die Ergebnisse auch per verschlüsselter E-Mail mitgeteilt; dafür wird bei der Anmeldung die aktuelle E-Mail-Adresse benötigt. Das schriftliche Ergebnis erhalten Sie per Post innerhalb von 2-3 Werktagen.

Corona-Hotline
Sollten Sie Fragen rund um eine Coronainfektion haben, kontaktieren Sie uns unter T 0251 83-55555.

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist in allen Gebäuden des UKM das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.

Für den Besuch des UKM dürfen Sie Ihre eigenen, privaten Masken nutzen. Sollten Sie keine Maske dabei haben, stellen wir Ihnen für Dauer ihres Aufenthaltes im Klinikum an der jeweiligen Pforte einen geeigneten Schutz zur Verfügung.

Das Betreten der Gebäude ist ohne Mund-Nasen-Schutz nicht gestattet.

Besuche eingeschränkt möglich

Auf Grundlage der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalens sind am UKM ab sofort eingeschränkt Besuche für bestimmte Patientengruppen wieder möglich.

  • Besuche sind ab dem dritten Behandlungstag des Patienten/der Patientin möglich.
  • Es sind maximal zwei Besuche pro Woche mit einer Dauer von maximal einer Stunde vorgesehen.
  • Als Besucher dürfen zwei fest benannte Personen empfangen werden. Es darf immer nur eine Person anwesend sein.
  • Besuche sind werktags von 15.00 bis 19.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertage von 08.00 bis 19.00 Uhr möglich.

Die Besucher erhalten vom UKM vorab eine Besuchererlaubnis, die zusammen mit dem Personalausweis als Zutrittserlaubnis für das UKM gilt, und am Eingang überprüft wird.

Die Besucherregelung gilt für das Zentralklinikum sowie alle externen Kliniken. Ausnahmen werden lediglich für die Geburtshilfe, die Pädiatrie, für die Palliativstationen sowie – nach Absprache mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten – für schwerstkranke Patienten zugelassen. Bitte haben Sie Verständnis, dass es für einzelne Bereiche abweichende Vorgaben geben kann. Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie wird diese Regelung regelmäßig geprüft und angepasst. Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

Hinweis zu unseren Ambulanzen und Sprechstunden

Liebe Patientin, lieber Patient,

wenn Sie in den kommenden Tagen einen Termin in einer unserer Ambulanzen haben, melden Sie sich bitte vorab, wenn

  • bei Ihnen folgende Symptome bestehen: Fieber, Halsschmerzen und/oder Schluckstörungen, Husten, Atemnot, Geschmacks- oder Geruchsverlust, allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar, Magen-Darm-Symptome, starken Schnupfen
  • Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiven Person hatten
  • oder positiv auf Coronavirus getestet wurden.


Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kommen Sie bitte nicht in unsere Ambulanzen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie von COVID19 betroffen sind.


Vielen Dank!

Unsere Forschungsprojekte

Forschung und Lehre genießen an unserem Zentrum einen hohen Stellenwert. In diversen Projekten untersuchen wir sowohl grundlegende Aspekte wie auch klinische Themen.

Forschungsprojekte

Unsere grundlagenorientierten Forschungsprojekte befassen sich mit gefäß- und zellbiologischen Veränderungen bei angeborenen und erworbenen Herzfehlern sowie der Untersuchung der Hämo- und Flüssigkeitsdynamik (Strömungsverhalten von Flüssigkeiten und Blut) bei Klappenerkrankungen und nach Klappenersatz. Im Rahmen klinisch orientierter Forschungsvorhaben untersuchen wir den natürlichen Verlauf von Herzfehlern sowie den Langzeitverlauf nach Operationen oder Katheterinterventionen. Zudem erforschen wir Parameter die den klinischen Zustand und die Prognose von Patienten mit angeborenen und erworbenen Herzfehlern möglichst optimal widerspiegeln (Biomarker und Prognoseparameter im Rahmen der Spiroergometrie). Aktiv beschäftigen wir uns auch mit neuen Methoden der nichtinvasiven Bildgebung z.B. im Bereich der Magnetresonanz und  Computertomographie, mit Schwerpunkt auf innovative echokardiographische Methoden. Diese Projekte dienen letztendlich dazu den Zeitpunkt für weitere erforderliche Eingriffe zu optimieren. Unser Forschungsspektrum umfasst auch die Untersuchung neuer medikamentöser (z.B. bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie) und katheterinterventioneller Eingriffe  (perkutane Klappenimplantation, perkutane Klappenrekonstruktion, neue Methoden der perkutanen Defektverschlüsse wie Verlötung mittels Hochfrequenzenergie, bioresorbierbare Occluder etc.)
Die Projekte

- Studien zur rechtsventrikulären Funktionsstörung bei Patienten mit Fallot`scher Tetralogie und Volumenbelastung des rechten Ventrikels
Funktionsanalyse des durch Pulmonalinsuffizienz fehlbelasteten rechten Ventrikels mittels neuer Ultraschallmethoden wie 2-D Speckle Tracking u.a.m. tierexperimentell (Schaf; Zusammenarbeit mit der Kinderkardiologie des Universitätsklinikums Kiel) und im Rahmen klinischer Untersuchungen bei Fallot-Patienten. Ziel sind die Validierung neuer Parameter zur Erkennung einer Myokardschädigung und letztlich die Optimierung des Zeitpunktes für Reoperationen durch die frühzeitige Erkennung der Schädigung des rechtsventrikulären Myokards. - Kardiopulmonale Belastung bei sportlicher Aktivität – Untersuchung an gesunden Probanden und Patienten mit verschiedenen angeborenen Herzfehlern (Trainingseffekte). - Vorhofseptumdefekt - Verschluss im Erwachsenenalter – Untersuchung zur Identifikation von Prädiktoren eines unbefriedigenden postinterventionellen Verlaufs.  - Kathetergestütze Implantation von Aortenklappen Untersuchung der Erfolgsrate und Komplikationsrate sowie des Langzeitsverlaufs dieser neuen Behandlungsmethode.
Untersuchung des Effekts auf die myokardiale Funktion mittels 2-D Speckle Tracking. - Schwangerschaft bei Patientinnen mit Herzfehlern Untersuchung des Schwangerschaftsverlaufs und Einflusses der Schwangerschaft auf die Herzerkrankung selbst. - PRIMA TrialPercutaneous Closure of Patent Foramen Ovale in Migraine with Aura – Randomisierte Studie, die den Effekt eines PFO-Verschlusses auf Migräne untersucht (gemeinsam mit der Neurologischen Abteilung des UKM). - TOPAS Studie Multizentrische prospektive Studie zur Evaluierung der Low Flow Aortenstenose. - HP- 6 – Kardiale Resynchronisationstherapie zur Behandlung herzinsuffizienter Patienten mit angeborenen Herzfehlern (Kompetenznetz Angeborene Herzfehler). Prospektive, multizentrische Therapiestudie - Nachweis der Wirksamkeit der kardialen Resynchronisationstherapie mit biventrikulärer Stimulation im Sinne einer verbesserten ventrikulären Funktion, körperlichen Belastbarkeit und Lebensqualität, Reduktion der Hospitalisation und Verlängerung der Zeitspanne bis zur Herztransplantation. - Endothelialen Dysfunktion „Zentraler Blutdruck und Arteriensteifigkeit bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern“  Bei dieser Studie geht es um die Bestimmung des zentralen Blutdrucks (das ist der Blutdruck, der in den großen herznahen Gefäßen herrscht) und der Steifigkeit der arteriellen Gefäße bei Menschen mit angeborenen Herzfehlern.  Eine gesteigerte Steifigkeit der großen Arterien sowie ein erhöhter zentraler Blutdruck  bedeuten ein erhöhtes Risiko bestimmte Herzerkrankungen zu entwickeln und möglicherweise daran zu versterben. Dabei haben diese Werte eine ähnliche Bedeutung wie andere bereits lange bekannte Risikofaktoren wie z.B. erhöhte Blutfette oder auch die Zuckerkrankheit. - Messung des zentralen Blutdruckes und der Steifigkeit der großen Gefäße Mit Hilfe eines neuen, nicht-invasiven Messgeräts (Messung von außen) können der zentrale Blutdruck und die Gefäßsteifigkeit schnell und schmerzlos erfasst werden.  Dabei wird ein Mess-Stift für einige Minuten auf die Haut aufgesetzt. Gleichzeitig wird zur Einstellung des Systems eine normale Blutdruckmessung durchgeführt. Eine Reihe von angeborenen Herzfehlern wie z.B. die „Aortenisthmusstenose“ (eine angeborene Verengung der Hauptschlagader im Bereich des Brustkorbs) oder die „Fallot Tetralogie“ aber auch andere angeborene Syndrome (z.B. Down-Syndrom) gehen mit einem erhöhten Risiko für erworbene Herzerkrankungen einher (z.B. Bluthochdruck, Herzinfarkte, Schlaganfälle). Eine mögliche Erklärung dafür wäre eine erhöhte Steifigkeit der Gefäßwand. Mit unseren Messungen bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern sowie Menschen mit Down-Syndrom möchten wir die Häufigkeit und Stärke dieser Veränderungen erforschen

Alle Mitarbeiter des EMAH Zentrums sind an Forschungsprojekten beteiligt. Zudem steht uns mit Frau Antje Hellige eine erfahrene Studienassistentin/MTA zur Verfügung. Zurzeit betreuen wir mit Frau cand. med. Michaela Duck (Projekt Endotheliale Dysfunktion) und Frau cand. med. Angela Funke (Projekt Myokardiale Funktion nach kathetergestütztem Aortenklappenerstz) zwei engagierte Doktorandinnen. Forschung an unserem Zentrum wird unterstützt von der EMAH-Stiftung Karla Völlm sowie der Robert Bosch Stiftung.
Aktive Patientenunterstützung ist gefragt
Für all diese Forschungsprojekte sind wir auf die aktive Unterstützung  von Patienten angewiesen. Wenn Sie als Patient Interesse haben uns bei diesen Forschungsprojekten (z.B. als Proband) zu unterstützen, mehr über Ihre Erkrankung zu erfahren und längerfristig die Behandlung von EMAH Patienten zu verbessern, würden wir uns freuen wenn Sie sich bei uns melden. Für eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen sind auch Probanden ohne Herzerkrankung im Rahmen einer Kontrollgruppe erforderlich. Wenn Sie zwar keine Herzerkrankung haben, aber uns bei unseren Vorhaben unterstützen möchten, melden Sie sich bitte bei uns.
Kontakt: 
Antje Hellige
MTA/Studienassistentin
T: +49 (0)2 51 - 4 61 24
E-Mail: antje.hellige(at)­ukmuenster(dot)­de
 
 
 
 

Klinikdirektion

Klinik für Kardiologie III: Angeborene Herzfehler (EMAH) und Klappenerkrankungen

Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Baumgartner
Direktor

Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1
48149 Münster

Ambulanz / Terminvergabe
T +49 251 83-46122

Stationäre Aufnahmetermine
T +49 251 83-46112

Chefsekretariat des Klinikdirektors
T +49 251 83-46110
F +49 251 83-46109

emah(at)­ukmuenster(dot)­de

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