+++ Aktuelle Informationen zu SARS-CoV-2 (Corona-Virus) +++

Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung

Die Kassenärztliche Vereinigung hat unter der 116117 eine Patientenhotline für „Corona“ eingerichtet. Hier beraten dann Ärzte Anrufer, die Sorge wegen Corona haben. Anrufer müssen allerdings mit relevanten Wartezeiten rechnen.

Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in allen Gebäuden des UKM

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist ab Montag (23.03.2020) in allen Gebäuden des UKM das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.

Dieser wird an den Eingängen der jeweiligen Gebäude zu Verfügung gestellt und muss sofort angelegt werden.

Das Betreten der Gebäude ist ohne Mund-Nasen-Schutz nicht gestattet.

Wir erhalten in diesen Wochen viele Anfragen von Menschen, die uns auf vielfältige Weise unterstützen möchten. Über diesen Zuspruch freuen wir uns sehr.  Wir bitten um Verständnis, dass wir aufgrund von hygienischen Vorschriften und im Bemühen, unnötige Kontakte zwischen Personen zu vermeiden, die meisten der gut gemeinten Ideen nicht umsetzen können, wie zum Beispiel die Lieferung von größeren Mengen an Speisen und Getränken für unser Personal. 

Im Namen unserer Kolleginnen und Kollegen möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen für die angebotene Unterstützung bedanken. Es tut gut zu wissen, dass Sie an uns denken!

Hinweis zu unseren Ambulanzen und Sprechstunden

Auf Grund der aktuellen Coronasituation beschränken sich unsere Ambulanzen und Sprechstunden ab sofort auf Termine, bei denen ein Aufschub ein medizinisches Risiko für die Patienten bedeuten würde. Wenn Sie in den kommenden Tagen einen Termin in einer unserer Ambulanzen haben, melden Sie sich bitte vorab telefonisch bei der jeweils zuständigen Ambulanz, insbesondere wenn Sie

  • sich in den letzten 14 Tagen in einem der internationalen Risikogebiete oder in besonders betroffenen Gebieten in Deutschland aufgehalten haben (Auflistung siehe RKI)
  • oder Sie Kontakt zu einer Person hatten, für die ein gesicherter Nachweis einer Coronavirus-Infektion besteht
  • oder unter grippeähnlichen Symptomen leiden
  • oder positiv auf Coronavirus getestet wurden.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kommen Sie bitte nicht in unsere Ambulanzen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie von COVID19 betroffen sind.

 

Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

Vielen Dank!

Besucherstopp wegen SARS-CoV-2 (Coronavirus)

Ab sofort und bis auf Weiteres gilt am UKM wegen der Corona-Pandemie ein kompletter Besucherstopp. Damit folgt das UKM dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Düsseldorf, nach dem an allen Krankenhäusern des Landes ab sofort ein Betretungsverbot für Dritte besteht.

Dies gilt für das Zentralklinikum sowie alle externen Kliniken. Ambulanzen beschränken sich ab sofort auf Termine, bei denen ein Aufschub ein medizinisches Risiko für die Patienten bedeuten würde. Ausnahmen werden lediglich für die Geburtshilfe, die Pädiatrie, für die Palliativstationen sowie – nach Absprache mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten – für schwerstkranke Patienten zugelassen. Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

Mehr Informationen

Aufgrund des allgemeinen Betretungsverbots unseres Hauses für Angehörige haben wir für das Abholen und Bringen von frischer/benutzter Wäsche für unsere stationär aufgenommenen Patientinnen und Patienten ein neues Procedere vereinbart.

Angehörige bringen die frische Kleidung in ein separates Wäschedepot (Adresse: Schmeddingstraße). Ein UKM-Mitarbeiter des Patientenservice wird dort die Wäsche entgegennehmen und für den Versand auf die Station vorbereiten. An diesem Ort kann ebenso benutzte Wäsche von Angehörigen abgeholt werden. Dafür informieren die Patienten auf Station vorab unsere Kolleginnen und Kollegen der Pflege, die eine Info an die Mitarbeitenden des Patientenservice geben. Das Wäschedepot ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr besetzt.

Das UKM-Gelände kann von der Schmeddingstraße aus befahren werden. Besucher ziehen ein Ticket an der Schranke und können innerhalb von 30 Minuten das Gelände kostenfrei wieder verlassen. Angehörige sollten das Bringen frischer Wäsche vorab beim Wäschedepot telefonisch ankündigen: T 0251 83 55088.

In der aktuellen Lage bietet das UKM den stationär aufgenommenen Patienten, die nicht in der Lage sind, sich selbstständig eine Telefonkarte zu holen, als zusätzlichen Service an, diese über die Station zu bestellen. Dafür sprechen die Patientinnen und Patienten auf Station die Mitarbeitenden der Pflege an, die den Kauf der Telefonkarten über den Patientenservice in die Wege leiten.

Bitte beachten Sie: Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, ist die Cafeteria für externe Besucherinnen und Besucher bis auf Weiteres geschlossen.

     

+++ Fragen & Antworten +++

Was soll ich tun, wenn ich keine grippeähnlichen Symptome habe, mir aber dennoch Sorgen mache?

Nicht jeder Patient mit Erkältungssymptomen ist gleichzeitig auch ein potentieller Träger des neuartigen SARS-CoV-2-Virus. Wenn Sie sich trotzdem Sorgen machen, dass Sie sich eventuell angesteckt haben könnten, sollten Sie sich zunächst auf den Webseiten des Robert-Koch-Instituts, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung oder des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales informieren.

Robert-Koch-Institut

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Was soll ich tun, wenn ich grippeähnliche Symptome habe?

Wenn Sie sich in den letzten 14 Tagen in einem der laut Robert-Koch-Institut deklarierten Risikogebiete aufgehalten haben oder aber in dieser Zeit Kontakt mit einer anderen infizierten Person hatten, sollten Sie in jedem Fall Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin anrufen und das weitere Vorgehen zunächst telefonisch besprechen. Der Hausarzt wird Sie über den weiteren Ablauf informieren und auch darüber, wie Sie weiterhin medizinisch versorgt werden.

Auf der Website des Robert-Koch-Instituts werden auch Handlungsempfehlungen im Sinne einer erweiterten Hygiene zum Schutz vor dem Virus gegeben. Sollten dann noch weitere Fragen offen sein, gibt es eine Hotline beim Nordrheinwestfälischen Landesamt für Gesundheit unter:

Die Kassenärztliche Vereinigung hat unter der 116117 eine Patientenhotline für „Corona“ eingerichtet. Hier beraten dann Ärzte Anrufer, die Sorge wegen Corona haben. Der Rettungsdienst und die Gesundheitsämter können die Patienten an die Nummer verweisen. Die Anrufer müssen allerdings mit relevanten Wartezeiten rechnen.

Kann ich mich am UKM auf SARS-CoV-2 testen lassen?

Wichtigste Aufgabe eines Universitätsklinikums ist es, schwer erkrankte Patienten bestmöglich zu versorgen.

Bitte beachten Sie: Das UKM testet ausschließlich Personen, die die dafür vorgesehene medizinische Versorgungskette durchlaufen haben und die danach noch in einem begründeten Verdacht stehen, mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert zu sein. Vor Ort untersucht unser Team vor der Testung Patienten noch einmal auf Erkrankungs-Symptome. Ein Test auf SARS-CoV-2-Virus erfolgt erst nach dieser Untersuchung und nur auf unsere ärztliche Empfehlung.

Ist das UKM auf die Tests und die Versorgung von SARS-CoV-2-Infizierten vorbereitet?

Die medizinisch-technischen Voraussetzungen sind vorhanden und wir können innerhalb von wenigen Stunden sagen, ob es sich um eine tatsächliche Infektion handelt. Ebenso ist das UKM darauf vorbereitet, schwer erkrankte Patienten, bei denen eine Virusinfektion mit SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, stationär aufzunehmen und auf höchstem Niveau zu versorgen und isoliert zu halten.

       

+++ Aktuelles +++

02.04.2020 | Telefon-Hotline für ambulante Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Weil die Kontaktsperre gerade für Kinder und Jugendliche, die sich in ambulanter psychiatrischer Behandlung befinden, ein Problem darstellt, bietet die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie nun eine telefonische Hotline für deren Betreuung an.

Mehr Infos

30.03.2020 | UKM sucht gesundete Corona-Patienten für Blutspende

Die UKM-Mediziner wollen aus dem Blut gesundeter Corona-Patienten sogenannte Hyperimmun-Seren gewinnen, um daraus Abwehrstoffe zu isolieren, die sie schwer erkrankten Corona-Patienten verabreichen.

Mehr Infos

26.03.2020 | Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie: Vorstufe zum Virtuellen Krankenhaus NRW startet in Münster und Aachen

Das UKM (Universitätsklinikum Münster) beginnt im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zusammen mit der RWTH Aachen ab dem 30.03.2020 mit einer Vorstufe des Virtuellen Krankenhauses für die Bereiche Intensivmedizin und Infektiologie zur optimierten Behandlung von Covid-19-Patienten in Nordrhein-Westfalen (NRW). Das UKM ist zuständig für alle Krankenhäuser im Bereich der Ärztekammer Westfalen-Lippe.

Mehr Infos

Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in allen Gebäuden des UKM

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist ab Montag (23.03.2020) in allen Gebäuden des UKM das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.

Dieser wird an den Eingängen der jeweiligen Gebäude zu Verfügung gestellt und muss sofort angelegt werden.

Das Betreten der Gebäude ist ohne Mund-Nasen-Schutz nicht gestattet.

18.03.2020 | Besucherstopp wegen SARS-CoV-2 (Coronavirus)

Ab sofort und bis auf Weiteres gilt am UKM (Universitätsklinikum Münster) wegen der Corona-Pandemie ein kompletter Besucherstopp. Damit folgt das UKM dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Düsseldorf, nach dem an allen Krankenhäusern des Landes ab sofort ein Betretungsverbot für Dritte besteht.

Dies gilt für das Zentralklinikum sowie alle externen Kliniken. Ambulanzen beschränken sich ab sofort nur Termine, bei denen ein Aufschub ein medizinisches Risiko für die Patienten bedeuten würde. Ausnahmen werden lediglich für die pädiatrischen, palliativen und schwerstkranken Patienten sowie für werdende Mütter in der Geburtshilfe (während und nach der Geburt eine Person erlaubt) zugelassen. Die zuständigen Ärztinnen und Ärzte sind verantwortlich für die Entscheidung, auf welche Patienten dies zutrifft.

Jene Patienten dürfen eine festgelegte Person als Besucher empfangen, die sich für diese Bereiche vorab registrieren muss. Bei Kindern und Jugendlichen dürfen sich beide Elternteile registrieren; jedoch ist zu jedem Zeitpunkt nur ein Elternteil als Besuch erlaubt.

Das UKM fragt in den nächsten Tagen bei den Angehörigen dieser Patienten ab, welche Personen sich für Besuche registrieren lassen wollen. Diese können dann an den beiden Haupteingängen des Zentralklinikums unter Vorlage ihres gültigen Personalausweises eine entsprechende Besucher-Erlaubnis abholen.

Darüber hinaus gibt es für die Nutzung der Gastronomie weitere Einschränkung: Nachdem bereits in der vergangenen Woche ein Besucherstopp für externe Gäste der Cafeteria angeordnet wurde, gilt das ab sofort auch für Kioske und Bistros. Ausgenommen hiervon sind Begleitpersonen von Patienten, die stationär am UKM aufgenommen sind.

10.03.2020 | Schließung der UKM-Cafeteria für Besucher

Bitte beachten Sie: Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, ist die Cafeteria für externe Besucherinnen und Besucher bis auf Weiteres geschlossen.

06.03.2020 | Richtigstellung zur Meldung des Redaktionsnetzwerks Deutschland: Corona-Patient am UKM in gutem Zustand

Entgegen eines anderslautenden Berichts des Redaktionsnetzwerks Deutschland mit Sitz in Hannover am heutigen Abend ist ein gestern ins UKM eingelieferter Patient nicht lebensbedrohlich erkrankt.

Der Patient war gestern über die UKM Notaufnahme ins Klinikum gekommen und war unter anderem auf das SARS-CoV-2-Virus getestet worden. Da der Befund positiv war, wurde der Mann aufgrund einer Nierentransplantation vor einigen Jahren zur weiteren Beobachtung auf einer Isolierstation außerhalb des Zentralklinikums untergebracht. Er ist soweit in gutem Zustand und war zu keinem Zeitpunkt lebensbedrohlich erkrankt.

04.03.2020 | Veranstaltungen des UKM

Aufgrund der aktuellen Infektionslage des Corona-Virus SARS-CoV-2 fallen alle Veranstaltungen aus.  Bei Fragen zu einzelnen Veranstaltungen wenden Sie sich bitte direkt an den Veranstalter.

Infos zu den einzelnen Verantstaltungen finden Sie hier.

02.03.2020 | Neues Verfahren: UKM nimmt nur noch schwer an Covid-19-erkrankte Patienten stationär auf

Mit Blick auf eine wahrscheinliche weitere Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus hat das UKM mit sofortiger Wirkung beschlossen, dass es positiv auf das Virus getestete Patienten ohne schwere Symptome nicht mehr stationär aufnimmt. Stattdessen wird bei diesen Patienten eine häusliche Quarantäne angeordnet. Auf dieses Vorgehen haben sich UKM und Gesundheitsamt heute am Rande der Sitzung des städtischen Krisenstabes geeinigt. Der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des UKM, Univ.-Prof. Dr. med. Dr. h.c. Hugo Van Aken, hatte nach Rücksprache mit dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. (DGKH), Prof. Dr. Martin Exner, die Initiative ergriffen. Die DGKH hatte gefordert, dass die stationäre Aufnahme von Covid-19-erkrankten Patienten sich am Schweregrad der Erkrankung orientieren müsse und dass die Krankenhäuser von der Versorgung leicht erkrankter Patienten entlastet werden müssten.

Pressemitteilung der Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V.

02.03.2020 | UKM fordert stationäre Aufnahme nur für schwer an Covid-19-erkrankte Patienten

Der Zustand des seit dem vergangenen Samstagabend (29.02.2020) am UKM aufgenommenen Patienten mit einer nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion ist weiterhin gut. Der 51-Jährige weist nach wie vor nur leichte Erkältungssymptome auf. Das wirft die Frage auf, ob mit Blick auf eine weitere Ausbreitung des Virus die Praxis, alle infizierten Patienten stationär aufzunehmen, noch sinnvoll ist.

Zur Pressemitteilung

01.03.2020 | Erster Patient mit SARS-CoV-2 (Corona-Virus) am UKM

Patient (51) mit einer bestätigten Infektion des neuartigen Virus am UKM stationär aufgenommen / nur leichte Symptomatik / Angehörige in häuslicher Quarantäne

Seit dem frühen gestrigen Abend (29.02.2020) wird am UKM (Universitätsklinikum Münster) ein männlicher, 51 Jahre alter Patient behandelt, bei dem das Institut für klinische Virologie am UKM eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus (Corona-Virus) nachgewiesen hat. Der Patient weist bislang lediglich leichte Symptome ähnlich wie bei einer Erkältungskrankheit auf und ist so weit in gutem Zustand.

Wie bei dieser Erkrankung aktuell seitens der Gesundheitsbehörden festgelegt, ist der Patient isoliert und ohne anderen Patientenkontakt auf einer Station außerhalb des Zentralklinikums untergebracht. Die sonstige Patientenversorgung ist nicht betroffen und läuft normal weiter.

Die Ehefrau des Patienten ist nach Anordnung der Gesundheitsbehörden in häuslicher Quarantäne.

Alle weiteren Informationen finden sie auf der Seite der Stadt Münster www.muenster.de.